und da sitzen wir dann mit zitternden händen
und vollen gehirnen
niemals ruhenden gedanken folgend,
die augen geschlossen und dennoch,
sehen wir wie die welt unserer zerbrochenen träume an uns vorbeizieht
wir spüren den schmerz,
den die vergangenheit in unserer brust hinterlassen hat
er überschwemmt uns
was ist richtig, was ist falsch
was ist nichtig und was WICHTIG
evakuiert nicht mal jemand meine seele
damit ich ruhe habe vor all der pein,
nimmt mir nicht endlich mal jemand mein gefühl
was ist von interesse?
und was macht uns leidend?
was glücklich?
wer sind wir?
und warum kreisen unsere gedanken,
immer wieder um dieselben probleme?
wenn wir verschwinden
und wer sind unsere freunde
selbstzweifel
…
die vorstellungskraft wird ausgeschöpft,
szenarien werden gemalt
weltuntergang
ein gehirn im ausnahmezustand
trotz des nicht vorhandenen lichts sehe ich:
farben,
formen,
und erlebnisse vor mir
verpasste chancen
und das lachen aus der anderen ecke des zimmers gruselt mich
schatten huschen durch mein gehirn
unbekannte fletschen ihre zähne
“miststück!” dröhnt es an mein ohr
ich schlafe ein
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