und ich renne gegen mauern und stoße mir so oft den kopf bis sie einstürzen
und über eine dieser mauern flog ein stückchen freiheit
in bröckchen wie brot
ich baue mir flügel drauß,
um über diese mauern hinweg zu fliegen
freiheit
in meinem tun, fühlen und denken, in meiner handlung und meinem sein.
irgendwann fand ich akzeptanz sie lag dort einfach auf dem boden
schienst sie verloren zu haben also hob ich sie auf und suchte nach ihrem besitzer
ich könne sie behalten und so fühlte ich etwas neues
akzeptanz für das was ich bin
glaube ich
glauben tun die menschen im allgemeinen ja viel
aber an was glaube treibt seltsame blüten
ich glaube an das was ich fühle, sehe und an das essenzielle in unserer welt
die natur
die menschen
liebe
freundschaft
leid
und leere
…
mein geist schwirrt aus und treibt seltsame blüten
wie die einfalt der menschen uns zu zerstreuen, zu trennen und zu verurteilen
die menschheit entfaltet sich…
sehr eigenartig
und so suche ich meinen platz
irgendeinen an dem ich sein kann wie ich bin
denn dort wo ich bin habe ich ihn nie gefunden
und ich zweifele stark daran, dass er jemals hier sein wird
also weitersuchen
und ich lehne mich an nur einen kurzen moment
so lege ich mein haupt nieder
und lasse meine gedanken zur ruhe kommen.
ruhe
und so kam die gewissheit, dass es gut ist wie ich bin
mal wieder die musik die nebenbei in meinem kopf spielte:
Janus – Neunundachtzig
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