und was sich in ihrem blut aufstaute, kochte
war der hass
hass allem leben gegenüber
all diesen menschen
all dem lärm den sie verursachten
all dieser überwachung
nirgendwo war sie sicher
das wusste sie nun
es fiel ihr wie schuppen von den augen
niemals war sie allein
zur ruhe kam sie schon lange nicht mehr
manchmal mit ein wenig glück fand sie ruhe in seinen gefilden
aber auch das wurde seltener
nie allein
in ihrem kopf
alles voller stimmen,
voller druck,
voller schmerz…
und das herz in ihrer brust gefror zu eis…
privatsphäre wurde zu etwas unbekanntem…
für immer …
aber wie sagt man der mensch gewöhnt sich an vieles…
also ist alles leid reine gewohnheitssache
hiermit grüße ich meine mutter die es regelmäßig schafft mich in den wahnsinn zu treiben…
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