Zitate


“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
George Bernard Shaw

“Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.”
Henry Louis Menken

“Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.”
Albert Einstein

“Allein sein zu müssen ist das Schwerste, allein sein zu können das Schönste.”
Hans Krailsheimer

“Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.”
Konrad Adenauer

“Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.”
Jean Paul

“Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.” Konfuzius

“Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.” Johann Wolfgang von Goethe

“Ich glaube, dass ich nichts anders zum Wohle dieses Planeten beitragen kann, als das mein Körper irgendwann einen Baum ernährt, oder den Wind, oder die Blumen oder die Steine oder das Meer.
Ich kann keinen Nutzen aus den Eindrücken ziehen, die täglich auf mich einprasseln. Ich finde, dass wir nicht von Belangen sind, für einen Baum. ”
Alexander Kaschte
http://vegan-central.de/foren/viewtopic.php?pid=50479

“Sie war vielleicht 1,55 – 1,60 groß – genau die richtige Größe für eine Frau, die bei den meisten Männern den Beschützerinstinkt ansprach. Beschützen und ficken: eine ideale Kombination. Er sah das Geld schon vor sich, das er mit ihrem knackigen Arsch verdienen würde.”
Nick Stone – der toten meister S. 65

Theodor Storm – Die Zeit ist hin

“Die Zeit ist hin Die Zeit ist hin;
du löst dich unbewußt
Und leise mehr und mehr von meiner Brust;
Ich suche dich mit sanftem Druck zu fassen,
Doch fühl’ ich wohl,
ich muß dich gehen lassen.

So laß mich denn, bevor du weit von mir
Ins Leben gehst, noch einmal danken dir;
Und magst du nie, was rettungslos vergangen,
In schlummerlosen Nächten heimverlangen.

Hier steh’ ich nun und schaue bang zurück;
Vorüberrinnt auch dieser Augenblick,
Und wieviel Stunden dir und mir gegeben,
Wir werden keine mehr zusammenleben.”
*ich denke derjenige den ich meine weiß das dieses zitat sich an ihn richtet sofern er es lesen wird…

"
Wahre Liebe ist,
Wahre Freundschaft ist,
wenn man dich enttäuscht, verletzt,
wenn dein Verstand dir befiehlt zu hassen,
wenn dein Herz dich dennoch Lieben lässt.
wenn du jenen die du verachten solltest, Glück wünscht
wenn dir diese Menschen dennoch wichtiger sind, als du selbst.
Diese Liebe, diese Freundschaft,
sie lässt dich weinen, verzweifeln,
sie lässt dich die Einsamkeit spüren, die Verletzlichkeit
und dennoch ist sie das höchte Gut das ein Mensch besitzen kann.
Wenn du die Gabe besitzt so zu lieben,
dann nutze sie,
egal ob es ein guter Freund ist,
die Liebe deines Lebens oder wer auch immer,
lass dir diese Gabe nicht zerstören,
denn so zu lieben vermag kaum ein Mensch,
kaum einer wird sie zu schätzen wissen,
Viele erkennen sie erst nach Jahren
Und doch werden jene die sie erkennen auch dir auf ewig verbunden sein."

“There is no separation of the body from the mind. Tell a girl how worthless she is all her life, deride her, harass her, shove her nose into the carpet, press your hot cigarette between the slats of her ribs, hate her, sink her, tell her she’ll never know how to love, and that will permeate the structure of her body. She will know ugliness has worked its way through the neuroses of her head and gone straight to her bones. She will know no matter how many times people say she is beautiful there is corruption in the hypostasis, in the lower structure of her features, in her pinched nerves and sunken cheekbones and skinny ridged fingers.”

http://snow-machine.deviantart.com/art/Walk-on-water-baby-160442193

"Man hat uns nicht gefragt,
als wir noch kein Gesicht,
ob wir leben wollten
oder lieber nicht. 

Nun steh ich hier allein
in dieser großen Stadt,
und ich weiß nicht,
ob sie mich lieb hat. 

Ich schaue in die Stuben
durch trübes Fensterglas.
Und ich warte, und warte,
auf was? 

Menschenskind, warum glaubst du bloß,
gerade dein Leid, dein Schmerz wären riesengroß.
Wünsche dir nichts, dummes Menschenkind,
Wünsche sind nur schön,
solange sie unerfüllbar sind. 

Wenn ich mir was wünschen dürfte,
käm ich in Verlegenheit,
was ich mir den wünschen sollte,
eine schlimme oder gute Zeit.
Wenn ich mir was wünschen dürfte,
möcht ich etwas glücklich sein,
denn wenn ich gar zu glücklich wäre,
hätt ich Heimweh nach dem Traurig sein." 

[ © 1931, Friedrich Holländer, Wenn ich mir was wünschen dürfte ]

There’s too many stars for one sky to hold, some will fall, others are sold.

(R. Blackmore)

Life is one crushing defeat after another, until you just wish Flanders was dead.

(Homer J. Simpson)

Dreams die hard and you hold them in your hand long after they have turned to dust.
(Bowen)
“Tage, Die Welkten

Wir wachten eines Morgens auf, im Bett das Herbstlaub, rau und kalt
An glasberaubte Fensterbögen hatte Efeu sich gekrallt
Zerbroch’nes Glas, verschlaf’ner Blick, das immer so zerzauste Haar
Ich sah dich an und fragte mich, weshalb es nicht wie früher war

Der Weg zum bade harsch und trist, das Wasser eisig und verstaubt
Den matten Spiegeln hatte irgendwer das Lächeln längst geraubt
Ich schleppte mich hinab zum Fluß, sah taub zwölf Monde weit zurück
Im Spiegelbild floß hinter mir verschwommen noch ein altes Stück

Zurück in meinen Hallen fand der Tag mich schwach und ausgezehrt
Warum nur hattest Du die Glut, die uns verband, nicht mehr genährt?
Die letzten Scheite im Kamin, zu Asche waren sie verbrannt
Vielleicht war diesem Feuer immer nur dein Rücken zugewandt…

Doch Schmerz in allen deinen Gesten troff wie Blut von dir herab
Die Bitternis in jedem Wort war jedem weit’ren Wort ein Grab
Doch Schmerz allein gibt Kraft, und Blumen welken mit der Zeit
Die tiefste Liebe fault und stirbt, wenn man nicht hört, wonach sie schreit”

(Marcel B. / Nocte Obducta)

Rätsel aus der kleine Hobbit:

Was hat Wurzeln, die keiner sieht,
Ragt höher als Bäume
Und Wipfelsäume,
Wächst nie und treibt nicht
Und reicht doch ins Licht?

32 Schimmel auf einem roten Hang-
Erst malmen sie,
Dann stampfen sie
Und warten wieder lang.

Atemlos lebt es,
kalt wie der Tod schwebt es,
fühlt keinen Durst und doch trinkt es,
trägt ein Kettenhemd und nie klingt es.

Etwas, das alles und jeden verschlingt:
Baum, der rauscht, Vogel, der singt,
Frißt Eisen, zermalmt den härtesten Stein,
Zerbeißt jedes Schwert, zerbricht jeden Schrein,
Schlägt Könige nieder, schleift ihren Palast,
Trägt mächtigen Fels fort als leichte Last.

“Findest du es nicht merkwürdig,” fuhr sie fort,
“dass dich solange du ein Kind bist Gott und die Welt ermutigen,
deine Träume zu verfolgen.
Aber wenn du älter wirst, sind sie beleidigt, wenn man es auch nur versucht.”
Ethan Hawke – Hin und weg

“Dein ganzes Leben lang werden die Menschen dich auffordern, schwach zu sein – sie werden dich förmlich anflehen – ,
aber das einzige, was alle, egal was sie reden, wirklich von dir wollen, ist, dass du stark bist.”
Ethan Hawke – Hin und weg

“Dinge passieren einfach, und damit hat es sich.”
Terry Pratchett

“Aber niemand hatte ihm geglaubt,
und zwar ganz einfach seines Anzuges wegen.
Die großen Leute sind so.”

Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry

“Die großen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen.
Wenn ihr ihnen von einem neuen Freund erzählt,
befragen sie euch nie über das Wesentliche.
Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang seiner Stimme?
Welche Spiele liebt er am meisten?
Sammelt er Schmetterlinge?
Sie fragen euch: Wie alt ist er?
Wieviele Brüder hat er?
Wieviel wiegt er?
Wieviel verdient sein Vater?
Dann erst glauben sie, ihn zu kennen.
Wenn ihr zu den großen Leute sagt:
Ich habe ein sehr schönes Haus mit roten Ziegeln gesehen,
mit Geranien vor den Fenstern und Tauben auf dem Dach…
dann sind sie nicht imstande,
sich dieses Haus vorzustellen.
Man muss ihnen sagen:
Ich habe ein Haus gesehen,
das hunderttausend Franken wert ist.
Dann schreien sie gleich:
Ach wie schön!”

Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry

“Der zweite Planet war von einem Eitlen bewohnt.
»Ah, ah, schau, schau, ein Bewunderer kommt zu Besuch!«
rief der Eitle von weitem,
sobald er des kleinen Prinzen ansichtig wurde.
Denn für die Eitlen sind die anderen Leute Bewunderer”

Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry

The Black Vail (Codex)

“Ist das alles langweilig geworden.
Da joggen Menschen durch urban
verbaute Landschaften.
Sie tragen Pulsmesser, essen Biologisches,
rauchen nicht, trinken kaum, sie
wählen konservativ grün oder schwarz,
oder ist doch völlig egal, sie haben
Angst.
Es hat funktioniert.
Der Bürger ist in den fünfziger Jahren gelandet, als hätte es nichts dazwischen gegeben.
Keine Unruhen, keine Punks, kein
Vergeuden der Jugend,
es wird nichts mehr vergeudet,
es werden Pläne erfüllt und Vorschriften eingehalten.
Alle sind zwanghaft politisch korrekt,
sie zucken selbstkontrolliert
zusammen, wenn sie auch nur etwas
Verwegenes denken, fast möchten sie
sich selber zur Anzeige bringen.
Die Schlacht der grauen Mäuse ist
geschlagen, gewonnen, versenkt alles
was nach Überschwang klang, was
verdächtig war.
Die Bürger kontrollieren sich hervorragend,
wer zu dünn ist oder zu dick, wer zu laut ist
oder zu leise, wird ausgegrenzt,
verachtet, nicht gegrüßt, angezeigt.
Willkommen in der kompletten Idiotie,
in der Jugendliche sich nicht mehr
besaufen dürfen. Wer wenn nicht sie,
denen wir das Feld überlassen, wie
nach einem Bombenangriff, hätte
einen Rausch verdient? Doch sie sollen
es nicht besser haben als wir, sie sollen
sich nicht berauschen, nicht auffallen,
Pläne müssen sie entwickeln, zu
Leistungskursen gehen, zu
Förderstunden, um eine tolle Chance in
der untergehenden Welt zu haben.
Diese wahnsinnige Angst, vor der
Armut, dem Terroristen, dem Verlust
von Identität, die innere weiße Flagge
immer gehisst. Ein guter Job und eine
Eigentumswohnung, das ist das
höchste Ziel, das es zu erreichen gilt,
von mehr wagt keiner zu träumen,
vom Saufen, Rauchen, Fressen, Ficken
wagt keiner zu träumen, das könnte
sich negativ auswirken auf den
Lebenslauf. Die, die irgendwann mal in
Kommunen lebten, demonstrieren jetzt
gegen wehrlose Bahnhöfe, die
anderen sind Ende 30 und spießiger,
als ihre Eltern es je gewesen sind. Aber
vielleicht hockt das in jedem
Menschen, dieser Hang zu hassen, was
auffällt, es mit der Schaufel erschlagen
zu wollen und schnell noch eine
Runde zu joggen, um all das, was wir
uns nicht gestatten, zum Schweigen zu
bringen.
Aber es schweigt nicht. Na, dann eben
was ins Internet geschrieben, den Hass
ausgekotzt, irgendwo, noch nicht
einmal mit einer Spraydose. Es scheint,
als habe sich die Bevölkerung der
westlichen Welt in einem Kanon
vereint, der ablehnt, was den Verstand
trainieren könnte, der Geld als den
einzigen Wert akzeptiert und schlechte
Kunst, schlechte Bücher, schlechte
Filme braucht, um sich besser zu
fühlen, überlegen zu fühlen. Aber da
ist nichts Überlegenes, da ist nur noch
verbittertes Pflichterfüllen, jeden Bissen
36-mal kauen, gut einspeicheln, zehn
Liter Wasser trinken und danach
betroffen in den Fernseher schauen,
irgendeine Hartz-IV- Doku wird da
schon laufen.
Keiner reist mehr um die Welt,
schmeißt seinen Job hin, lässt sich die
Haare bis zum Bauch wachsen – außer
Fundamentalisten . Vielleicht beneiden
wir sie um ihre Ausschweifungen, um
ihren Mut, irgendwas zu wollen außer
einer verdammten Wohnung. Das
System, das die meisten so
verteidigten, weil es ihnen Freiheit
versprach, und das klingt immer gut,
auch wenn keiner sie wirklich mag, die
Freiheit. Sie hat sich so sehr
beschleunigt, dass die Bevölkerung der
westlichen Welt sich an irgendetwas zu
klammern sucht, um nicht ins All zu
fliegen.
An etwas, das er zu beherrschen
glaubt, der Mensch: sich selber. Und
alles, was sich außerhalb davon
befindet, außerhalb des aufgeräumten,
gut trainierten Selbst, ist der Feind.
Bloß nicht auffallen, nicht als Feind
ausgemacht werden. Still, ganz still.”

cooler post vom fb profil eines freundes